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Rearte Gallery freut sich, Sie und Ihre Freunde zur
Ausstellungseröffnung
lichtung
einzuladen.
Eröffnung durch Mag. Ursula Wiegele
Autorin, Schreibpädagogin
Und Mag. Elisabeth Grabner, stv. Generalsekretärin des Kath.
Familienverbands Bernadette Grabner
Guenther
Brunner Abd A. Masoud
Rearte Gallery
hat es sich zum Ziel gesetzt, den Austausch und die
Zusammenarbeit von Künstlern zu fördern, kulturelle Brücken für
nationale und internationale Begegnungen zu bauen sowie
Kunstschaffenden die Möglichkeit zu bieten, ihre Kunstwerke zu
präsentieren. Im November und Dezember bietet die Galerie eine
Schau aus Malerei,
Keramiken und
Holzskulpturen: Künstler aus
Kärnten, Vorarlberg
und aus der Schweiz
werden vertreten sein. Am 4.
November 2011 um 19 Uhr lädt Rearte Gallery zur Ausstellung
"lichtung" mit den aus Kärnten stammenden Künstlern
Bernadette Grabner und Guenther Brunner. Im Zuge der
Ausstellung und im Rahmen des Projekts der Stadt Wien
"TAGEBUCHTAG 2011" liest Cornelia Schäfer, Autorin und
Sprecherin (Sie liebt es mit ihren Texten hinter die Fassade zu
blicken) am 9. November 2011 um 19 Uhr zum
Thema Burnout aus ihrem Tagebuch "Mitten im
Leben – Am Ende der Kraft: Mein Weg aus dem Burnout."
In Gmünd / Kärnten
geboren, zeigte sich bei
Guenther Brunner die Begeisterung für den Werkstoff Holz
schon in frühen Jahren – spielerische Leichtigkeit verbindet
sich mit guter Erdung. Nach fundierter Ausbildung im
Tischlerhandwerk war er beruflich begründet lange als Reisender
unterwegs, als Suchender sieht er sich noch heute in seinem
Kunstschaffen: Fündig wird er bei eigenwillig gewachsenen
Holzstücken und knorrigen Wurzelhölzern, deren Innerstes sich
ihm behutsam nach und nach in der Bearbeitung dialogisch
erschließt. Seine Faszination für alte Holzinstrumente sowie die
Liebe zu Alter Musik lässt er in sein Schaffen hineinfließen.
Eine besondere Vorliebe für Steinobsthölzer hat sich
herauskristallisiert: "Die manchmal recht schwierige Bearbeitung
dieser Harthölzer", meint Guenther Brunner mit leuchtenden Augen
und schwungvoller Gestik, "wird belohnt mit dem Herausschälen
von außergewöhnlich schönen Farben und Strukturen – dieses
Zwetschkenholz hier, schau - sanft schimmerndes Violett, wie ein
Rosenblatt, die Verwandtschaft zu Rosenhölzern ist
offensichtlich." Die Besucher und Besucherinnen der Ausstellung
lichtung mögen sich
davon überzeugen.
Bernadette Grabner
in Klagenfurt geboren, arbeitet malerisch und grafisch bevorzugt
auf Naturmaterialien wie handgeschöpften Papieren, auf Leinen,
auf sanften Vlies, auf Molino und grundierter oder ungrundierter
Jute ebenso wie auf Kork und Rindenhaut – Werkstoffe mit
Charakter und eigenwilliger Struktur fordern sie heraus: Nicht
nur die Künstlerin gestaltet und formt das Material, das
Material formt auch die Künstlerin. Bernadette Grabner arbeitet
mit Acryl, Eitempera, Kohle und Kreiden sowie mit Pigmenten,
Sand und Asche. Als
Textarbeiterin bezeichnet sie sich, denn manchmal wachsen
die Themen ihrer Malerei zu
verdichtetem Wort
und umgekehrt, ihre Texte aus der Schreibwerkstatt bergen
Sprachbilder, die an der Leinwand zu Farbe werden: Bewegung und
Wort, Farbe Form und Klang fließen ineinander. Mit ihren Bildern
"einen poetischen Raum, eine Lichtung zu schaffen, auf der man
verweilen möchte, um mit den Augen zu hören und mit den Ohren zu
schauen", wünscht sich Bernadette Grabner. Ob dies gelingt?
Rearte Gallery lädt zur
lichtung ein – come
in and find out.
Arabische Kalligraphie einmal anders, bezeichnet der in Wien
lebende, gebürtige Jordanier Abd A. Masoud seine
Arbeiten. Die arabische Schrift neu zu formen, mit Ornamenten
und Symbolen zu kombinieren, aus bilderlosen Darstellungen ein
Bild zu kreieren ist sein Ziel.
Alte Manuskripte neu interpretiert
beschreibt am Besten seine aktuelle Bilder-Serie, inspiriert und
angeregt vom Betrachten und Lesen alter arabischer Manuskripte
sowie Karten. Eigenwillig und ohne Rücksichtnahme auf
traditionelle Regeln der Kalligraphie interpretiert er diese
alten Schriften neu und bannt gleichsam den Zauber
orientalischer Erzählkunst auf Leinwand.
Abd A. Masoud’s Arbeiten zeigen neue
Perspektiven zeitgenössischer arabischer Kunst, ohne dabei die
Wurzeln des arabisch-künstlerischen Erbes zu verlieren. |
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