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Hanna Scheriaus
Arbeiten auf Seide bringen Künstlerkollegen zum Schwärmen und so
schrieb Prof. Ernst Fuchs beim Besuch auf der Kunstmesse
Salzburg 2005 „Fata Morgana – Du siehst was nicht ist Fata
Morgana – wenn es nicht ist. Die andere Seide.“ Die
verschiedenen Webarten von Seide brauchen unterschiedliche
Malweisen und bringen optische Ergebnisse
mit besonderer Leuchtkraft hervor. Im Gegensatz zu
Leinwand und Papier ist die Seide als Malgrund beim Arbeiten
frei beweglich und die von ihr entwickelte Maltechnik ist
weltweit einzigartig auf dem Gebiet der Malerei auf Seide.
Die lichtechte Tiefe, der weite, sich ins Unendliche
erstreckende Bildraum, der geheimnisvolle Glanz und die
besondere Leuchtkraft– dies alles sind Eigenschaften, die die
künstlerischen Werke von Hanna Scheriau auszeichnen.
Ihr Schaffen wurde in mehreren europäischen Ländern
ausgezeichnet. Ebenso international ist das Spektrum ihrer
Sammler
Abd A. Masoud
hat die Inspirationen für seine Arbeiten schon immer aus seinem
kulturellen Erbe bezogen: Wüste, arabische Poesie, Symbolismus,
traditionelle Sprichwörter und Kalligraphie.
Sein
großer Respekt für die Kalligraphie und seine Faszination für
Farbe lassen Bilder entstehen. Einfache Pinselstriche bilden
Buchstaben, erweitern sich zu Wortfragmenten, vereinen sich zu
ornamentalen Monogrammen, festgehalten auf Leinwand die die
warmen Farben der Wüste widerspiegeln.
Gedanken, ganze Wortbilder werden zu geometrischen Figuren aus
Stein oder Holz, sie entstehen in Form und Raum.
Zusammengenommen zeigen seine Arbeiten den Reichtum
verschiedener Kulturen, die durch Einflüsse zeitgenössischen
Designs zu einem einzigartigen Leben erweckt werden. Seine
Arbeiten spiegeln den ständigen Wandel.
Alte
Werte und neue Ideen schaffen andere Formen, neue Sprachen
entstehen. Er ist ein Wandler zwischen Ost und West.
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